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Low Energy Living - LEL

„Low Energy Living“ ist eine interdisziplinäre Nachwuchsforschergruppe zwischen den vier sächsischen Hochschulen und Universitäten in Zwickau, Mittweida, Chemnitz und Dresden. Die Projektgruppe erforscht seit November 2009 den Konzeptrahmen für ein technoökonomisches System zur Steigerung der Energieeffizienz im Netzwerk von Mietern, Wohnungsbau und Versorgern.

Hierfür werden die theoretischen und praktischen Aufgabengebiete der Versorgungs- und Umwelttechnik, der Energietechnik und der Wirtschaftswissenschaften zu einem hochschulübergreifenden Netzwerkverknüpft, welches aus zehn Nachwuchsforschern und -forscherinnen besteht. 

Der konzeptuelle Rahmen wird mit Hilfe von intelligenter Gebäudesystemtechnik sowie zukunftsweisenden Geschäftsprozessen, wie beispielsweise Smart Metering, in die Gebäudesubstanz großer Wohnbauanlagen integriert. Gerade im städtischen Wohnungsbau lassen sich durch die hohe Dichte und Anzahl der Mietimmobilien große energetische Einsparpotentiale aufzeigen und entsprechende Optimierungsmaßnahmen umsetzen. Baulich begünstigt wird der Forschungsansatz durch den hohen Modernisierungsbedarf vieler Wohnobjekte. Neben der Sanierung der Gebäudehülle wurden in den betrachteten Liegenschaften auch die Inneninstallationen erneuert. Kerngedanke dieser Effizienzsteigerungen ist es, verschiedene Sensoren und Aktoren im Wohnbereich derart miteinander zu vernetzen, dass eine Verbesserung des Wohnkomforts bei gleichzeitiger energetischer Verbrauchsoptimierung erreicht wird.

   
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