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        First Lego League 2015 Zwickau

 

Trash TrekSM
-
Wege zur Bewältigung unseres Abfalls


 

Samstag 09.01.2016
09:00 UHR

Aula Scheffelberg

        
      

 

Beim FIRST® LEGO® League Wettbewerb 2015/16 Trash TrekSM werden die FLL Teams die spannende Welt des Abfalls entdecken. Vom Sammeln über das Sortieren zur intelligenten Produktion und Wiederverwendung – es  steckt mehr im Abfall, als man denkt. Auf dem Weg des Abfalls entdecken die FLL Teams die versteckte (oder sichtbare) Welt des Abfalls!

FLL ermöglicht es Kindern und Jugendlichen, sich die Denkweisen von Ingenieuren und Wissenschaftlern zu erschließen. In der Wettbewerbssaison Trash TrekSM bauen, testen und programmieren Kinder und Jugendliche autonome Roboter mit LEGO Mindstorms®, um vorgegebene Aufgaben im Robot-Game zu lösen. Zusätzlich untersuchen und lösen sie ein reales Forschungsproblem und weitreichende soziale Kompetenzen.

 

Ergebnis

 Jenaplanschule Markersbach gewinnt mit erstem reinen Mädchen-Team den FLL Champion Pokal 2015/2016


 

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Foto: Die Teams des FIRST® LEGO® League Wettbewerb 2015/16 Trash TrekSM Region Zwickau

Zum bereits 8. Mal wurde am Samstag, den 09.01.2016 der Regionalwettbewerb der FIRST® LEGO™ League an der Westsächsischen Hochschule Zwickau ausgetragen. Vertreten waren auch dieses Jahr wieder ca. 90 Schüler in zehn Teams von acht verschiedenen Schulen der Region. Nachdem am 25. August 2015 die Aufgaben rund um den Schwerpunkt „Trash Trek - Wege zur Bewältigung unseres Abfalls“ - verkündet wurden, hatten die Schüler vier Monate Zeit, diese zu bearbeiten. Das Bildungsprogramm FLL besteht aus zwei Elementen: Im Forschungsteil entwerfen die Teams innovative Ideen, wie sie sich den Umgang mit den Tonnen von erzeugtem Müll in Zukunft vorstellen. Die Ergebnisse dieser Forschungs- und Recherchearbeit sollen möglichst kreativ vorgetragen werden. Die Teams in Zwickau vermittelt diese in Form eines Rollenspiels, eines Videos welches während der Bearbeitung des Themas entstand oder in Form einer Präsentation vor der Jury. Dabei war in diesem Jahr die Jury mit hochrangigen Mitgliedern rund um das Themengebiet besetzt. Zur Jury zählten der Betriebsleiter der Glitzner Entsorgung GmbH, Herr Jörg Blei, der mit präzisen Fragen die Teams forderte. Ebenso mussten die Teams auf die forschungsorientierten Fragen von Herrn Dr. Heiko Baum eine Antwort parat haben.

Im praktischen Teil des Wettbewerbs konstruierten alle Teams aus Sensoren, Motoren und den beliebten LEGO Steinen einen Roboter. Dieser basiert auf LEGO Mindstorms und wurde von den Teilnehmern so konstruiert und programmiert, dass er möglichst viele der kniffligen Aufgaben innerhalb von zweieinhalb Minuten auf einem Spielfeld rund um Thema „Trash Trek“ lösen konnte. Der Roboter musste zum Beispiel in der Lage sein, eine Kompostiermaschine zu aktivieren, aus einem abbruchreifen Haus Wertgegenstände zu sichern oder ein Schrottauto zu pressen. Schiedsrichter bewerteten das Robot Game und achteten auf die Einhaltung des Regelwerks.

Weiterhin flossen in die Gesamtwertung der Teams auch die Symbiose aus Design und Programmierung der Roboter sowie die Kreativität der Aufgabenbewältigung ein. Bei einem weiteren Schwerpunkt wurde mit den Teams ein bis dahin geheim gehaltenes Teamspiel durchgeführt, bei dem der Teamgeist auf die Probe gestellt werden sollte.

Herausragend in allen Disziplinen zeigte sich das Team „GPS Power Girls“ der Jenaplanschule Markersbach, welches einerseits aufgrund der Gesamtpunktzahl den FLL Champion Pokal sowie den Pokal für das beste Robot-Game erhielt. Diese erste nur aus weilblichen Teammitgliedern bestehende Team schaffte damit als Newcomer sofort den Sprung an die Spitze und ließ einige ihrer männlichen Altersgenossen vorm Zwickauer Publikum alt aussehen.

Das beste Robot-Design und damit den innovativsten und robustesten Roboter zeigte das extra aus Bayern angereiste Team „GyMüBots“ des Gymnasiums Münchberg.

Der Pokal für die beste Forschungspräsentation ging dieses Jahr an das „Juniorteam Crimmotten“ des Julius Motteler Gymnasium Crimmitschau, welche mit ihrer Idee aus Altkleidern Taschen und Stoffebutel herzustellen, eine praktische und umsetzbare Lösung des Problems lieferten.

Im Teamspiel gewann das Team „The Constructors“ des Goethe Gymnasium Reichenbach und zeigte damit, dass es die größte Begeisterung, den besten Sportsgeist und außergewöhnlichen Respekt für die eigenen Teammitglieder besitzt.

Den Sonderpreis der Jury erhielten die „Last Robots“ vom Christoph-Graupner-Gymnasium Kirchberg, die trotz aller Widrigkeiten im Rahmen der Vorbereitungen auf den Wettkampf angetreten sind und dennoch eine außergewöhnliche Leistung lieferten.

Alle Teams bewiesen auch in diesem Jahr, dass sie bereits wie echte Ingenieure innerhalb eines Teams an einem gemeinsamen Thema arbeiten können und einen vollautomatischen Roboter planen, programmieren und bauen können, der eine knifflige Mission meistern kann. Sie haben die Möglichkeit, wertvolle und praktische Erfahrungen in der Arbeit mit komplexen Technologien zu sammeln und ihre Problemlösungsfähigkeiten zu verbessern - und das alles mit einer Menge Spaß und Fantasie! Der Wettbewerb kombiniert den Spaß an Technik und Wissenschaft mit der spannenden Atmosphäre eines Sportevents.

Die ausführlichen Ergebnisse sind unter

http://et.hands-on-technology.de/index.php?id=22&tx_hotet_hotetergebnisse[tournament]=206 abrufbar.

 

IMG 3166GPS Power Girls

Foto: Siegerteam „GPS Power Girls“ – Jenaplanschule Markersbach

   
© AIIS