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        First Lego League 2016 Zwickau

Animal AlliesSM
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Beziehungen zwischen Mensch und Tier erforschen


   

Die „Robymotten“ des Julius-Motteler-Gymnasium Crimmitschau gewinnen den FLL Champion Pokal 2016/2017

 

Zum bereits 9. Mal wurde am Samstag, den 14.01.2016 der Regionalwettbewerb der ausgetragen. Vertreten waren auch dieses Jahr wieder ca. 80 Schüler in neun Teams von sechs verschiedenen Schulen der Region und darüber hinaus. Nachdem im Herbst 2016 die Aufgaben rund um den Schwerpunkt „Animal Allies - Beziehungen zwischen Mensch und Tier erforschen“ - verkündet wurden, hatten die Schüler bis zum Wettberwerbstag Zeit, diese zu bearbeiten. Das Bildungsprogramm FLL besteht aus mehreren Elementen: Im Forschungsteil entwerfen die Teams innovative Ideen, wie sie sich die Beziehungen zwischen Mensch und Tier in Zukunft vorstellen. Die Ergebnisse dieser Forschungs- und Recherchearbeit sollen möglichst kreativ vorgetragen werden. Die Teams in Zwickau vermitteln diese in Form eines Rollenspiels, eines Videos welches während der Bearbeitung des Themas entstand oder in Form einer Präsentation vor der Jury. Dabei war auch in diesem Jahr die Jury wieder mit hochrangigen Mitgliedern rund um das Themengebiet besetzt. Zur Jury zählten der Leiter Staatsforstbetrieb – Sachsenforst, Herr Bernd Härtel, der mit präzisen Fragen die Teams forderte. Ebenso mussten die Teams auf die forschungsorientierten Fragen des Prorektors Forschung der Westsächsischen Hochschule Zwickau, Herrn Prof. Busch eine Antwort parat haben.

Im praktischen Teil des Wettbewerbs, dem Robot Game, konstruierten alle Teams aus Sensoren, Motoren und den beliebten LEGO Steinen einen Roboter. Dieser basiert auf LEGO Mindstorms und wurde von den Teilnehmern so konstruiert und programmiert, dass er möglichst viele der kniffligen Aufgaben innerhalb von zweieinhalb Minuten auf einem Spielfeld rund um Thema „Animal Allies“ lösen konnte. Der Roboter musste zum Beispiel in der Lage sein, eine Melkmaschine zu bedienen um an Milch zu kommen oder einen Hai unversehrt ins Meer zu transportieren. Schiedsrichter bewerteten das Robot Game und achteten auf die Einhaltung des Regelwerks.

Weiterhin flossen in die Gesamtwertung der Teams auch die Symbiose aus Robot Design und Programmierung der Roboter sowie die Kreativität der Aufgabenbewältigung ein. Bei einem weiteren Schwerpunkt wurde mit den Teams ein bis dahin geheim gehaltenes Teamspiel durchgeführt, bei dem der Teamgeist auf die Probe gestellt werden sollte.

Sehr gut in allen Disziplinen zeigte sich das Team der „Robymotten“ des Julius-Motteler-Gymnasium Crimmitschau, welches aufgrund der Gesamtpunktzahl den FLL Champion Pokal mit nur einem Punkt Vorsprung vor dem „GPS Junior Team“ der Jenaplanschule Markersbach erhielt. Dieser harte Zweikampf an der Spitze ist für eingefleischte Fans der FLL in Zwickau nichts Neues, da sich die Teams dieser beiden Schulen die letzten Jahre immer ein enges „Kopf an Kopf- Rennen“ um den Champion lieferten.

Das beste Robot-Design und damit den innovativsten und robustesten Roboter zeigte das Team „Kelleringenieure“ des Gymnasiums Werdau, die insbesondere mit ihrer ausgeklügelten Programmierung punkten konnten.

Der Pokal für die beste Forschungspräsentation ging dieses Jahr erneut an das „Juniorteam Crimmotten“ des Julius Motteler Gymnasium Crimmitschau, welche mit ihrer Idee, eine praktische und umsetzbare Lösung für das identifizierte Problem lieferten.

Im Teamspiel gewann das Team „GPS Robots by ERZ“ der Jenaplanschule Markersbach und zeigte damit, dass es die größte Begeisterung, den besten Sportsgeist und außergewöhnlichen Respekt für die eigenen Teammitglieder besitzt.

Das Robot Game entschieden unsere Gäste aus Böhmen in einem spannenden Finale für sich. Das „Libusina Team“ der Základní škola jazyků Karlovy Vary hatte dabei nicht nur die lautesten Anfeuerungsrufe, sondern auch das nötige Glück auf ihrer Seite.

Den Sonderpreis der Jury erhielten die „Schillerbots“ vom Schiller-Gymnasium Hof, die trotz aller Widrigkeiten im Rahmen der Vorbereitungen auf den Wettkampf angetreten sind und dennoch eine starke Leistung lieferten.

Alle Teams bewiesen auch in diesem Jahr, dass sie bereits wie echte Ingenieure innerhalb eines Teams an einem gemeinsamen Thema arbeiten können und einen vollautomatischen Roboter planen, programmieren und bauen können, der eine knifflige Mission meistern kann. Sie haben die Möglichkeit, wertvolle und praktische Erfahrungen in der Arbeit mit komplexen Technologien zu sammeln und ihre Problemlösungsfähigkeiten zu verbessern - und das alles mit einer Menge Spaß und Fantasie! Der Wettbewerb kombiniert den Spaß an Technik und Wissenschaft mit der spannenden Atmosphäre eines Sportevents.

   
© AIIS